Krankheiten

Bloged in by admin Samstag Juli 2, 2011

Kleine Wunden:

Hautverletzungen durch Beißereien unter den Leopardgeckos verheilen meistens von selbst, man sollte nur darauf achten das kein Dreck in die Wunde kommt, am besten den Leopardgecko umsetzen. Mann kann die Wunde(n) z.B dünn mit Betaisodona oder Bepanthen,am besten jedoch mit Schwedenkräuter-Schwedenbitter bestreichen.

Bakterien:

Bakterienbefall lässt sich durch eine Kotprobe feststellen. Hierfür muss allerdings vom Tierarzt oder dem Labor eine Kultur angelegt werden.Der Tierarzt macht dann bei einem Befall auch gleich einen Behandlungsvorschlag.Sollte es Probleme beim verheilen der Wunde(n) geben wird der Tierarzt sicher helfen können. Mit größeren Wunden ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich.

Verdauungsprobleme:

Diese treten meist durch falsche Ernährung auf. Hierbei kann es sich um Durchfall oder um das Erbrechen von aufgenommener Nahrung handeln. Wenn der  Leopardgecko z.B.Sand gefressen hat kann es zu Verstopfungen führen. Hierbei hilft meist ein Bad in lauwarmen Wasser und eine leichte Massage des Bauches.Sollte dies nicht helfen bitte sofort zum Tierarzt gehen.In allen Fällen ist es wichtig die Ursache für die Probleme zu finden.

Verfettung:

Aufgrund falscher Fütterung/Ernährung kann es zu einer Verfettung kommen woran der Leopardgecko sterben kann. Hier hilft nur eine Umstellung der Futtermenge bzw. des Futters.Verabreichen Sie dann ihrem Leopardgecko statt 3x pro Woche nur noch 2x pro Woche Futter.Hierbei sollte dann allerdings auch beachtet werden,das Sie dann nur noch in kleinen Mengen füttern sollten.

Würmer (Oxyuren):

Diese können über das Futter oder über Neuzugänge eingeschleppt werden. Man kann sie im Kot nachweisen und sie sind relativ gut zu behandeln.Geeignete Mittel bekommen Sie beim Tierarzt. Das Terrarium sollte komplett gereinigt und desinfiziert werden, Einrichtungsgegenstände wie z.B.Wurzeln,Steine usw. sollten am besten abgekocht werden.

Häutungsprobleme:

Sie treten meist bei zu trockener Haltung im Terrarium auf. Durch Erhöhen der Luftfeuchtigkeit lassen sie sich beheben.Zwei Tage nach einer Häutung sollte sich keine alte Haut mehr am Gecko befinden. Ansonsten hilft meist ein Bad in lauwarmen Wasser, danach lassen sich die Hautreste manuell ganz gut entfernen.Eine weitere Möglichkeit bei Häutungsproblemen kann eine Unterversorgung bzw. Vergiftung durch Vitamin A sein. Bei einer Unterversorgung kann es zu Häutungsschwierigkeiten und Blindheit führen. Bei einer Vergiftung durch Vitamin A hingegen kann es zu Hautablösungen und Nierenschäden kommen.

Befall durch Milben:

Milben findet man zwischen den Schuppen hauptsächlich im Augen- und Ohren- sowie im Achselbereich. Meist handelt es sich dabei um rote, bis zu 2 Millimeter große, blutsaugende Milben, diese Milben schwächen die Leopardgeckos sehr. Mittel gegen Milben bekommen Sie beim Tierarzt. Einrichtungsgegenstände wie z.B. Wurzeln,Steine & Künstliche Pflanzen sollten sofort gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Mangelerscheinungen:

Mangelerscheinungen wie z.B. Rachitis treten bei unzureichender Versorgung mit Vitaminen und Kalzium auf. Abhilfe können mit einem Vitaminpräparat und Sepiaschale erziehlt werden.Wobei wir immer Sepiaschale im Terrarium stehen haben.Dieses haben wir bereits auch auf unserer Homepage erläutert.

Legenot:

Trächtige Weibchen die ihre Eier nicht ablegen können, sterben an Legenot. Legenot entsteht wenn das trächtige Weibchen keinen geeigneten Platz zur Eiablage findet oder aus medizinischen Gründen die Eier nicht ablegen kann.Die Eier sind bei Betrachtung des Bauches meist sehr gut zu erkennen.Ein trächtiges Weibchen sollte besonders vorsichtig angefasst werden,damit die Eier nicht schon im inneren des Tieres zerstört werden.

Kokzidien (Coccidia):

Kokzidien gehören zu den Sporentierchen.Sie befallen vorwiegend den Magen-Darm-Trakt und verursachen je nach Befallsstärke Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und somit Abmagerung des befallenen Tieres. Es gibt mehrere Arten von Kokzidien,wobei die Karyolysus-Arten Eidechsen und Schlangen befallen.
Die Vermehrung findet im Magen-Darm-Kanal,im Blut oder in der Leber statt.Zum Nachweisen von Kokzidien,sollten Sie unbedingt eine Sammelkotprobe von mehreren Tagen sammeln und von einem Tierarzt auf Endoparasiten untersuchen lassen.Sollte der Befund positiv sein,so kann davon ausgegangen werden das alle Tiere aus dem gleichen Terrarium befallen sind.

Cryptosporidien:

Da eine Erkrankung an Cryptosporidien eine sehr schwere und normalerweise tödlich verlaufende Krankheit ist, empfehlen wir den folgenden Link zu besuchen. Diese Internetseite aus Düsseldorf wird vom Reptilientierarzt Herrn Kornelius Biron betreut und ständig auf dem neuesten Stand gehalten.

 

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